Seit mehr als zehn Jahren fördern wir junge Menschen im Rahmen der Jugendhilfe. Zu Beginn richtete sich unser Angebot an Jugendliche, die häufig mangels sozialer Kompetenzen in beruflichen Ausbildungen gescheitert sind. Durch die Mischung von Teilnehmern der Jugendhilfe und jungen Menschen mit körperlicher Behinderung haben wir ein Miteinander geschaffen, in dem wir soziale Handlungsstrategien erfolgreich durch gruppendynamische Prozesse und sozialpädagogische Intervention vermitteln konnten. Heute ist die Jugendhilfe mehr denn je gefragt. Klassische Wertesysteme sind im gegenseitigen Umgang immer weniger präsent und weichen ausgeprägteren egoistischen Tendenzen. Auch die vermehrte Aufnahme von jungen Menschen mit psychischen Problemen erforderte die neue konzeptionelle Ausrichtung unseres Angebots educare, um den vielfältigen Bedarfen gerecht zu werden. Dies bezieht sich sowohl auf Ausbildungsinhalte, als auch auf das Erlernen lebenspraktischer Schlüsselqualifikationen, die zum Eintritt in eine berufliche Maßnahme immer wichtiger werden. Bei unseren individuellen und qualifizierten Angeboten in geschütztem Rahmen arbeiten die unterschiedlichen Fachdienste interdisziplinär zusammen, um die jungen Menschen optimal zu fördern. Dabei ist die Kostentransparenz unserer Leistungen Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Unser Jugendhilfe-Konzept richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichen Problemlagen und/ oder Migrationshintergrund ab 15 Jahren mit Erziehungsbedarf nach § 19, 34, 35a sowie 41 SGB VIII.
Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche in Tageseinrichtungen
für Kinder oder Jugendliche nach § 35a SGB VIII bzw. § 35a Abs. 2 Nr. 2 SGB VIII Durch die Verbindung von Alltagserleben, pädagogischer Arbeit und therapeutischen Angeboten
wird der gesetzliche Auftrag umgesetzt und die im Hilfeplan nach § 36 SGB VIII vereinbarten
Zielsetzungen verfolgt.
Das Leistungsangebot umfasst eine Gruppe mit insgesamt 8 koedukativen Plätzen
Die Gruppe setzt sich zusammen aus:
• 7 Plätzen im Rahmen der Hilfe zur Erziehung und
• 1 Platz im Rahmen der Inobhutnahme