Teilnehmende Einrichtung und deren Angebote

Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.

Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.
 
Ansprechpartner_in
Johannes Winckler
Strasse und Hausnummer
Gutleutstraße 160-164
Postleitzahl, Ort
60327 Frankfurt
Telefonnummer
069 7434800
Fax
069 74348061
Homepage
www.jj-ev.de
Dachverband
Caritas
 

Kurzbeschreibung

Der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. ist als Träger  ambulanten und stationären Einrichtungen in der Jugendhillfe und der Suchthile tätig. 

 

Gründung

Der Verein ist 1975 aus dem Haus der katholischen Volksarbeit in Frankfurt hervorgegangen.SpitzenverbandEr ist assoziiertes Mitglied im Diözesancaritasverband Limburg.

Ziele

Ziel des Vereins ist es, hilfebedürftigen, behinderten, gefährdeten oder psychisch kranken Menschen fachkundige Beratung, Behandlung und Lebenshilfe anzubieten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Bereich der Jugend- und Suchthilfe, es werden auch Regelleistungen erbracht. Die Zwecksetzungen des Vereins werden insbesondere in den nachfolgend aufgeführten Dienstleistungen realisiert:

  • Prävention• Projekte zur Sucht- und Gewaltprävention• Prävention in Schulen• Fachstellen für Suchtprävention. Diese sind an die jeweiligen Zentren für Jugendberatung und Suchthilfe im Hochtaunuskreis, im Main-Taunus-Kreis, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Wetteraukreis und an das Suchthilfezentrum Wiesbaden angegliedert.
  • Projekte• Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten - FreD• Hart am Limit für alkoholkonsumierende Jugendliche - HaLT• Casemanagement für Cannabiskonsumierende – CaBS• Abstinenztherapie für Kokainabhängige• Rauchraum für Crackabhängige• Offensive Sozialarbeit, Sicherheit, Integration und Prävention – OSSIP• Raucherentwöhnung sowie Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung bei Führerscheinentzug - MPU.
  • Jugendhilfe• Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistand• Schulsozialarbeit• Soziale Gruppenarbeit an Schulen• Kommunale Jugendarbeit• Stationäre Jugendhilfe• Jugendwohngruppen• Kindergarten für Kinder abhängiger Eltern im Therapiedorf Villa Lilly, Eltern-Kind-Gruppe, Erziehungshilfen für die Eltern.
  • Jugend- und Suchtberatung• Aufsuchende Suchthilfe und Mobile Beratung• Information und Beratung, auch fremdsprachlich• Vermittlung in weiterführende Hilfeangebote• Substitutionsambulanzen• Psychosoziale Betreuung während Substitution• Ambulante Rehabilitation / Nachsorge• Rehabilitation auf dem Bauernhof• Arbeit mit Angehörigen• Drogenberatung Online• Integrierte Schuldnerberatung• Niedrigschwellige Drogenhilfe mit medizinsicher Versorgung, Notfallhilfe, Notschlafbetten, Tagesruhebetten und Konsumraum• Externe Sucht- und Ausländerberatung in hessischen Justizvollzugsanstalten• Rückfallprophylaxe• Krisenintervention.
  • Rehabilitation und Pflege• Entgiftungsbehandlung mit oder ohne Medikamente• Übergangseinrichtung zur Regeneration, Neuorientierung und Planung des weiteren Lebensweges• Entwöhnungseinrichtungen zur medizinischen Rehabilitation Suchtmittelabhängiger und zusätzlich spezialisiert für    - jugendliche Abhängige   - Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten   - Kokainabhängige   - Substituierte   - Patientinnen und Patienten mit Doppeldiagnosen   - Eltern bzw. Alleinerziehende mit ihren Kindern.• Adaption innerhalb der Entwöhnungseinrichtungen• Wohn- und Pflegeheim für pflegebedürftige Menschen mit fortgeschrittener HIV-Infektion oder manifester Aids-Erkrankung• Tagesstätte.
  • Betreutes Wohnen• Betreute Wohngemeinschaften und Betreutes Einzelwohnen in der Stadt Frankfurt, der Stadt Wiesbaden und der Stadt Marburg sowie in den Landkreisen Main-Taunus-Kreis, Hochtaunuskreis, Rheingau-Taunus-Kreis, Wetterauskreis, Kreis Marburg-Biedenkopf• Psychosoziale und ärztliche Betreuung für substituierte Drogenabhängige mit fortgeschrittener HIV-Symptomatik• Betreutes Einzelwohnen für Menschen mit alkoholbedingten Folgeer­krankungen oder chronisch mehrfach geschädigte Abhängige - CMA.
  • Bildung und Erziehung• Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Fachhochschulreife und/oder Abitur an einer staatlich anerkannten, privaten, weiterführenden Schule• Haupt- und/oder Realschulabschluss während der Therapie an einer staatlich genehmigten Schule in einer Entwöhnungseinrichtung für Jugendliche•Ganztagsbetreuung an Schulen• Kita U3 Goldbergweg• Schule mit dem Förderschwerpunkt soziale und Emotionale Entwicklung.NetzwerkDiese Angebote sind untereinander zu einem differenzierten Jugend- und Suchthilfeverbund vernetzt. Koordinierte Kooperation soll eine optimale Planung und Steuerung der personenzentrierten Hilfeleistungen ermöglichen.
  • Herkunft/MenschenbildGrundlegend für unsere Arbeit ist unser humanistisches Menschenbild und die Herkunft des Vereins aus kirchlichen Wurzeln. Zu uns kommen Menschen aus allen gesellschaftlichen Verhältnissen und mit unterschiedlichen Konfessionen, Weltanschauungen und Nationalitäten. Wir begegnen unseren Klientinnen und Klienten hilfsbereit, offen, respektvoll und einfühlsam unter Anerkennung ihrer Individualität.PolitikWir treten für die gesellschaftliche Integration unserer Klientel ein und ergreifen für sie Partei. Die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Diskussionen werden ernsthaft verfolgt, um auf deren Gestaltung Einfluss zu nehmen. Wir setzen hierbei auf Informationsaustausch und Kooperation sowohl mit der Politik als auch mit der Fachwelt in der Region, in Deutschland und in Europa. Der Verein will mit seinen Einrichtungen Impuls- und Ratgeber für die Gesundheitspolitik sowie deren Mitgestalter sein.FachlichkeitUnsere Arbeit orientiert sich am höchstmöglichen fachlichen Niveau.Es gehört zu unserer Leistungsverantwortung, Notlagen und Risiken frühzeitig zu erkennen und unsere Hilfeangebote entsprechend weiterzuentwickeln. Wir ächten jedwede Form von Gewalt, insbesondere auch sexualisierte oder rassistisch motivierte Gewalt.In diesem Sinne gehört es zu unserer Leistungsverantwortung, durch regelmäßige Befragungen der Klientel deren Bedürfnisse zu erkennen und hierfür adäquate Behandlungskonzepte umzusetzen.Realitätsorientierte ArbeitsweiseWir begleiten unsere Klientel in ihrer aktuellen Lebenssituation, fördern ihre Kompetenzen und stärken ihre persönlichen Ressourcen auf dem Weg zu selbstständiger und selbstbestimmter Teilhabe.EigenverantwortlichkeitWir begleiten unsere Klientinnen und Klienten in ihrer aktuellen Lebenssituation, fördern ihre Kompetenzen und stärken ihre persönlichen Ressourcen auf dem Weg zu einem für sie selbstständigen und eigenverantwortlichen Leben.Soziales UmfeldWir wirken darauf hin auch Partnerinnen und Partner sowie Angehörige in den Hilfeprozess einzubeziehen, sofern die Klientin/der Klient damit einverstanden ist. Angehörige sind für uns Helfer, u.U. aber zugleich auch hilfebedürftig.DokumentationDie Dokumentation unserer Arbeit ist ein unerlässlicher in die Betreuung und Behandlung integrierter Teil unseres fachlichen und werteorientierten Qualitätsmanagements. Sie dient der Selbstevaluation ebenso wie der Transparenz unserer Arbeit gegenüber Zuschussgebern, Leistungsträgern, Politik und Öffentlichkeit. Wir sehen darin eine wesentliche Grundlage für weitere Entwicklungen und Planungen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Der mit der Erstellung der Dokumentation verbundene Aufwand soll allerdings unsere unmittelbare Arbeit mit der Klientel nicht beeinträchtigen. Deshalb setzen wir uns für möglichst „schlanke“ Dokumentationssysteme ein.SchweigepflichtDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Vereins unterliegen der Schweigepflicht, sie arbeiten streng vertraulich unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Der Wunsch der Klientin/des Klienten nach Anonymität wird respektiert.QualitätsentwicklungInnovative Weiterentwicklung der erreichten Standards ist für uns Vorgabe für die Qualitätsentwicklung. Wir betreiben die  Qualitätsentwicklung unserer Gesamtorganisation im Sinne des Total Quality Management (TQM). Die Umsetzung von TQM erfolgt nach dem Modell der Europäischen Gesellschaft für Qualitätsmanagement (EFQM). Angebote des Vereins werden regelmäßig auditiert und zertifiziert. Er ist mit seinen Einrichtungen für den Geltungsbereich ambulante und stationäre Suchthilfe, Angebote der Jugendhilfe sowie Betreutes Wohnen nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.Die medizinischen Rehabilitationseinrichtungen sind zertifiziert nach BAR CaSu-RehaVerbesserungsprozesseUnsere Überzeugung ist: Was gut ist kann noch besser werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln in ihrem Aufgabenbereich verantwortungsvoll, kreativ und fachkundig, sie bilden sich weiter, schlagen Verbesserungen vor, sind aufgeschlossen für die modellhafte Erprobung neuer Methoden der Beratung, Betreuung und Behandlung und wirken hierbei aktiv mit.QualifizierungTeamkooperation, kollegiale Praxisberatung, Intervision, Supervision sowie interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen sind unverzichtbar zur fachlichen und persönlichen Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum Bewältigen der anspruchsvollen und belastenden Arbeit mit der Klientel. Für die systematische Bearbeitung besonderer Probleme bilden wir in Abstimmung mit den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsgruppen, die kurzfristig aktuelle Fragen aus der Praxis bearbeiten und Lösungsansätze entwickeln. Es ist unser Ziel Aufgabenverantwortung zu delegieren, Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzuentwickeln und sichere Arbeitsplätze zu erhalten.FührungsstilUnsere Arbeitsweise ist teambezogen bei klar definierter Leitungsstruktur. Die Leitungskräfte praktizieren einen kooperativen Führungsstil. Durch Delegation von Verantwortungsbereichen mit entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten schaffen wir die Voraussetzungen für einen effizienten und partnerschaftlichen Arbeitsstil. Wir legen großen Wert auf unsere Vorbildfunktion gegenüber unserer Klientel. Grundlagen unserer ergebnisorientierten Arbeit sind ein verbindliches Konzept für jede Einrichtung, klare schriftlich festgelegte Regelungsverfahren und Ablaufprozesse sowie die Gewährleistung eines zügigen Informationsflusses zwischen Geschäftsführung, Einrichtungsleitung und Teams.ZusammenarbeitDurch unsere Mitwirkung in Gremien und Ausschüssen erhalten wir Informationen und geben solche weiter. Das Wissen voneinander fördert die Zusammenarbeit, daher machen wir uns über die Arbeit anderer Träger kundig und ermöglichen diesen auch uns kennen zu lernen.WirtschaftlichkeitEine wirtschaftliche, sparsame und transparente Haushaltsführung mit einem umfassenden Risikomanagement ist in unserem Verein eine von allen anerkannte Praxis. Wir sind bereit auf Kompromisse zwischen fachlichen Anforderungen und finanziellen Rahmenbedingungen einzugehen sowie mit den uns anvertrauten finanziellen Ressourcen das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.ControllingInstrumente, die dem Ziel der Wirtschaftlichkeit dienen sind insbesondere flankierende Controllingsysteme, die Wirtschaftsprüfung des Vereins und die Beachtung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG).Vorstand und MitgliederMitglieder und Vorstand steuern, begleiten, fördern und verantworten die Arbeit des Vereins gemeinsam mit der Geschäftsführung.

 

 

Angebote des Trägers

0 Ergebnisse

Stationäre Jugendhilfe Wittelsbacherallee

Detailansicht

aktualisiert am 02.12.2019

2 freie Plätze
ab 17.09.2019
 
Träger:
Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.
 
Hilfeform:
(§ 34)Heimerziehung
 
Projektausrichtung
Gruppe / soziale Kompetenzen, Interkultureller Ansatz, Lebenspraktische Unterstützung, Migration, Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Verselbstständigung
 
Alter:
14 - 20 Jahre
Standort:
Frankfurt am Main
 
Geschlecht:
gemischt / keine Einschränkungen
 
Betreuungsumfang:
stationär (24h)
 
Geschlecht allgemein:
gemischt / keine Einschränkungen
 
Gesamtkapazität:
24
 
Kostensatz:
152.36 EUR / pro Tag und Platz
 
Betriebserlaubnis:
ja
 

Kontaktdaten zur Anfrage

Projektleiter_in
Herr Oliver Dressel
 
Telefon
069 904300512
 
Fax
069 904300529
 
E-Mail
oliver.dressel@jj-ev.de
 

Standort des Angebotes

Wittelsbacherallee 34, 60316 Frankfurt
 
 

Kurzbeschreibung

Eine Mädchenwohngruppe, drei Wohngruppen für Jungen, zentrale Lage in Frankfurt, beste Verkehrsanbindung,
 
 

aktualisiert am 02.12.2019

Stationäre Jugendhilfe Villa Anna

Detailansicht

aktualisiert am 21.11.2019

1 freier Platz
ab 24.11.2019
 
Träger:
Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.
 
Hilfeform:
(§ 34)Heimerziehung
(§ 35a)Stationäre Eingliederungshilfe
 
Projektausrichtung
Delinquenz, Menschen mit seelischer Behinderung, Migration, Sucht, Traumatisierung
 
Alter:
12 - 17 Jahre
Standort:
Main-Taunus-Kreis
 
Geschlecht:
gemischt / keine Einschränkungen
 
Betreuungsumfang:
stationär (24h)
 
Geschlecht allgemein:
gemischt / keine Einschränkungen
 
Gesamtkapazität:
25
 
Kostensatz:
162.99 EUR / pro Tag und Platz
 
Betriebserlaubnis:
ja
 

Kontaktdaten zur Anfrage

Projektleiter_in
Sabrina Tomme
 
Telefon
06198 57460
 
Fax
06198 574629
 
E-Mail
sabrina.tomme@jj-ev.de
 

Standort des Angebotes

Theodor-Fliedner-Weg 5, 65817 Eppstein
 
 

Kurzbeschreibung

Clearing, Diagnostik, Förderung von sozial-emotional Kompetenz, Drogenmissbrauch, Delinquenz, mangelnde Affektkontrolle, Traumatisierung
 
 

aktualisiert am 21.11.2019

JWG Musikantenweg

Detailansicht

aktualisiert am 13.11.2019

0 freie Plätze
 
Träger:
Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.
 
Hilfeform:
(§ 34 )Jugendwohngemeinschaft
(§ 41 )Hilfe für junge Volljährige
 
Projektausrichtung
Bezugsbetreuersystem, Individuelle Förderung, Lebenspraktische Unterstützung, Lerntraining / Leistungsverbesserung, Migration, Traumatisierung, Verselbstständigung
 
Alter:
18 - 21 Jahre
Einsatzgebiet:
Frankfurt am Main
 
Geschlecht:
nur Jungen / Männer
 
Betreuungsumfang:
sonstiges
 
Geschlecht allgemein:
nur Jungen / Männer
 
Gesamtkapazität:
9
 
Kostensatz:
Auf Anfrage
 
Betriebserlaubnis:
ja
 

Kontaktdaten zur Anfrage

Projektleiter_in
Nadine Coig
 
Telefon
069-94942528
 
Fax
069-94942529
 
E-Mail
nadine.coig@jj-ev.de
 

Kurzbeschreibung

Das Betreuungsangebot richtet sich an junge Ausländer mit Fluchthintergrund zwischen dem 18. und dem vollendetem 21. Lebensjahr, die im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme auf dem Weg der Verselbstständigung noch die Betreuung der Jugendwohngruppe in Anspruch nehmen wollen und bei denen ein anerkannter und definierter Anspruch auf Hilfe zur Erziehung nach SGB VIII vorliegt.
 
 

aktualisiert am 13.11.2019