Hilfe für das verlassene Kind e.V. ist als eingetragener Verein ein anerkannter gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe, der seit seiner Gründung im Jahr 1967 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen, ist. Seit 1972 ist der Träger in Lauterbach, Vogelsbergkreis, ansässig und mit seinen Aktivitäten in unterschiedliche regionale und überregionale Netzwerke eingebunden:
Arbeitsgemeinschaft freier Jugendhilfeträger im Vogelsbergkreis (Geschäftsführung)
Arbeitsgemeinschaft nach § 78 SGB VIII (Geschäftsführung)
Jugendhilfeausschuss des Vogelsbergkreises (Vorsitz)
Trägerverbund Jugend und Beruf (Geschäftsführung)
Fachgruppe Jugendhilfe des Paritätischen Hessen (langjährige Sprecherfunktion)
Landesarbeitsgemeinschaft Heimerziehung in Hessen (Vorstand)
Landesarbeitsgemeinschaft der hessischen Vater-Mutter-Kind-Einrichtungen (langjährige Geschäftsführung)
Arbeitskreis der Hess. Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Nord und Süd
Hilfe für das verlassene Kind e.V. ist in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe mit Angeboten im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich tätig. Die Angebote des Trägers werden sowohl regional als auch überregional von vielen Jugendämtern genutzt und sind gut ausgelastet. Hilfe für das verlassene Kind e.V. nimmt aktiv an der sozialräumlichen Umgestaltung der Jugendhilfe im Vogelsbergkreis teil.
Das Leitbild des Trägers verpflichtet alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihnen anvertrauten jungen Menschen unabhängig von Herkunft und Religion verlässlich, zugewandt und konsequent zu betreuen und in ihrer Entwicklung zu fördern. Unser ausführliches Leitbild kann auf unserer Internetseite www.haus-am-kirschberg.de eingesehen werden.
Das Haus am Kirschberg ist keiner bestimmten pädagogischen oder psychologischen Denkrichtung verpflichtet. Die Ansätze der unterschiedlichen Schulen werden vielmehr pragmatisch gesichtet und unter dem Aspekt der Verselbstständigung integriert und genutzt. Unsere Haltung basiert am ehesten auf einem humanistischen Menschenbild. Der Mensch ist im Grunde gut und verfügt über die nötigen Ressourcen. Er ist fähig und bestrebt, sein Leben selbst zu bestimmen (Autonomie), ihm Sinn und Ziel zu geben. Der Mensch ist eine ganzheitliche Einheit (Körper, Geist, Seele). Die individuelle Sichtweise wird ergänzt durch die Betonung der sozialen und gesellschaftlichen Bezogenheit des Menschen.
Die sozialräumlichen Grundsätze nach Prof. Dr. Hinte finden Umsetzung in der Haltung der MitarbeiterInnen und werden gruppenspezifisch in den verschiedenen Angeboten umgesetzt.
Das Haus am Kirschberg verfügt über ein differenziertes Leistungsangebot.
Päd.-Therap. Intensivgruppe
Hilfen nach §§ 27, 34, 35a und 41 SGB VIII und §§ 53-60 SGB XII.
Die Pädagogisch-Therapeutische Intensivgruppe des Hauses am Kirschberg bietet im geschützten Rahmen einer geschlechtshomogenen Gruppe Mädchen und jungen Frauen aus dem Grenzbereich Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie die Möglichkeit korrigierender Erfahrung mit sich selbst und anderen.
Unsere
aktualisiert am 02.03.2026
36341,Lauterbach , Mühlweg 1
Mutter/Vater-Kind Gruppe
Detailansicht
aktualisiert am 02.03.2026
1
freier Platz ab 09.02.2026
Es werden auch Väter aufgenommen.
Träger:
Haus am Kirschberg
Hilfeform:
(§ 19)Väter- / Mütter-Kind-Einrichtung (§ 34)Heimerziehung (§ 35a)Stationäre Eingliederungshilfe (§ 41) Hilfe für junge Volljährige
Schwangere und Mütter, Väter mit Kind, Mutter-Kind-Bindung, Förderung der Erziehungsfähigkeit, Förderung schulischer und beruflicher Qualifikation, Abklärung gemeinsamer Perspektiven für Mutter und Kind,
aktualisiert am 02.03.2026
36341,Lauterbach , Am Kirschberg 1
Statioräre Clearingstelle (SCS) für Mütter/Väter mit Kind
Die PTI* ein pädagogisch- therapeutisches Wohnngebot für Menschen unabhängig ihres biologischen oder sozialen Geschlechts sowie ihrer sexuellen Identität und Orientierung. Diese Gruppe ist zusätzlich auf die Entwicklung „queerer“ junger Menschen mit Jugendhilfebedarf ausgerichtet. Zu beachten ist hierbei, dass sich der Bedarf aus einem problematischen Verlauf der Adoleszenz ergibt.